TUI Aktiengesellschaft
http://www.tui-group.com/de/ir/berichte/zwischenberichte_2008/2_quartal_2008/wirtschaftliche_lage/wirtschaftliches_umfeld.html
Wirtschaftliche Lage im 2. Quartal 2008

Wirtschaftliche Lage im 2. Quartal 2008

TUI Konzern in Zahlen

Mio €   Q2 2008 Q2 2007 Veränd. % H1 2008 H1 2007 Veränd. %
Fortzuführende Geschäftsbereiche              
Umsatzerlöse   4 740 3 724 + 27,3 8 377 6 395 + 31,0
EBITDAR   183 239 - 23,4 198 255 - 22,5
EBITDA   - 8 86 n. a. - 168 - 47 - 259,7
EBITA   - 131 - 10 n. a. - 429 - 232 - 84,9
davon Touristik   - 146 11 n. a. - 451 - 224 - 101,3
davon Zentralbereich   15 - 21 n. a. 22 - 8 n. a.
Bereinigtes EBITA   101 30 + 236,7 - 113 - 182 + 37,9
davon Touristik   86 45 + 91,1 - 135 - 180 + 25,0
davon Zentralbereich   15 - 15 n. a. 22 - 2 n. a.
               
Aufgegebener Geschäftsbereich              
Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereich   152 - 4 n. a. 140 98 + 42,9
EBITA   89 13 + 584,6 90 150 - 40,0
Bereinigtes EBITA   115 5 n. a. 133 - 31 n. a.
               
Konzern              
EBITA   - 42 3 n. a. - 339 - 82 - 313,4
Bereinigtes EBITA   216 35 + 517,1 20 - 213 n. a.
Konzernergebnis   - 125 70 n. a. - 403 - 35 n. a.
Ergebnis je Aktie unverwässert in € - 0,24 + 0,19 n. a. - 0,93 - 0,28 - 232,1
Investitionen in Sachanlagen   229 285 - 19,9 474 482 - 1,7
Eigenkapitalquote (30.6.) in % 14,8 19,1 - 4,3*)
Mitarbeiter (30.6.)   77 352 61 452 + 25,9
               
 


*) in Prozentpunkten

Wirtschaftliches Umfeld

In den ersten Monaten des laufenden Jahres erwies sich die weltwirt­schaf­­tliche Expansion insgesamt als robust, sie hat jedoch im zweiten Quartal 2008 deutlich an Dynamik eingebüßt. Das wirtschaftliche Wachstum in den USA fiel infolge der Immobilienkrise und der dadurch ausge­lösten Probleme an den internationalen Finanzmärkten nur noch gering aus. Auch im Euroraum kühlte sich die Konjunktur insgesamt ab, hier hatte die nachlassende Kaufkraft einen dämpfenden Effekt. In den Schwellenländern wuchs die Wirtschaft weiterhin, wenngleich vor allem in Asien die negativen Folgen der starken Verteuerung der Grundnahrungsmittel und des Anstiegs der Ölpreise spürbare Auswirkungen auf die wirtschaftliche Grundtendenz zeigten. Insgesamt hat sich das weltweite Konjunkturklima merklich abgekühlt.