TUI Aktiengesellschaft
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Vermögens- und Finanzlage

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des Konzerns nahm gegenüber dem Jahresende 2007 um 1,0 % auf 16,5 Mrd. € zu. Die Veränderungen in der Konzernbilanz resultieren im Wesentlichen aus dem touristischen Zyklus. Des Weiteren wirkten sich sowohl die Akquisitionen als auch die Desinvestitionen auf die Vermögens- und Kapitalstruktur aus (vgl. Abschnitt „Akquisitionen – Desinvestitionen“ im Anhang).

Vermögens- und Kapitalstruktur

Mio € 31.3.2008 31.12.2007 Veränd. %
Langfristige Vermögenswerte 8 408,7 11 507,6 - 26,9
Kurzfristige Vermögenswerte 8 052,9 4 796,6 + 67,9
Aktiva 16 461,6 16 304,2 + 1,0
Eigenkapital 2 717,8 3 124,2 - 13,0
Rückstellungen 1 769,4 2 442,5 - 27,6
Finanzschulden 5 121,5 5 540,2 - 7,6
Übrige Verbindlichkeiten 6 852,9 5 197,3 + 31,9
Passiva 16 461,6 16 304,2 + 1,0
       
 

Langfristige Vermögenswerte

Zum 31. März 2008 hatten die langfristigen Vermögenswerte einen Anteil von 51,1 % am Gesamtvermögen, zum 31. Dezember 2007 betrug der Anteil 70,6 %. Die langfristigen Vermögenswerte verminderten sich im Berichtszeitraum von 11,5 Mrd. € auf 8,4 Mrd. €. Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Umgliederung der zur Veräußerung bestimmten Aktiva der Containerschifffahrt in die kurzfristigen Vermögenswerte.

Kurzfristige Vermögenswerte

Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen betrug 48,9 % zum 31. März 2008 nach 29,4 % zum 31. Dezember 2007. Die kurz­fristigen Vermögenswerte erhöhten sich von 4,8 Mrd. € zum 31. Dezember 2007 auf 8,1 Mrd. € zum 31. März 2008. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der Umgliederung der zur Veräußerung bestimmten Aktiva der Containerschifffahrt in die kurzfristigen Vermögenswerte.

Eigenkapital

Zum 31. März 2008 betrug das Eigenkapital 2,7 Mrd. €, die Eigenkapitalquote lag bei 16,5 % im Vergleich zu 19,2 % am Ende des Geschäftsjahres 2007. Die Veränderungen werden im Einzelnen unter der Position „Eigenkapitalveränderungen“ im Anhang dieses Zwischenberichts erläutert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen enthalten hauptsächlich Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, effektive und latente Ertragsteuerrückstellungen sowie Rückstellungen für betriebstypische Risiken. Sie betrugen zum 31. März 2008 insgesamt 1,8 Mrd. € und lagen damit um 0,7 Mio. € bzw. 27,6 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2007. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen ein deutlicher Rückgang der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen auf Grund des gestiegenen langfristigen Zinsniveaus in Großbritannien.

Finanzschulden

Die Finanzschulden setzten sich zum 31. März 2008 aus langfristigen Finanzschulden in Höhe von 4,3 Mrd. € und kurzfristigen Finanzschulden in Höhe von 0,9 Mrd. € zusammen. Zum 31. Dezember 2007 beliefen sich die langfristigen Finanzschulden auf 4,7 Mrd. € und die kurzfristigen auf 0,8 Mrd. €. Am Ende der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2008 betrug die Netto-Verschuldung 3,5 Mrd. € (nach 3,9 Mrd. € am Ende des Geschäftsjahres 2007).

Übrige Verbindlichkeiten

Die übrigen Verbindlichkeiten waren zum 31. März 2008 mit 6,9 Mrd. € um 1,7 Mrd. € bzw. 31,9 % höher als zum 31. Dezember 2007. Der Grund hierfür war hauptsächlich die Zunahme der aus dem touristischen Geschäft erhaltenen Anzahlungen.