TUI Aktiengesellschaft
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Wirtschaftliche Lage im 3. Quartal 2008

Wirtschaftliche Lage im 3. Quartal 2008

TUI Konzern in Zahlen

Mio €   Q3 2008 Q3 2007 Veränd. % 9M 2008 9M 2007 Veränd. %
Fortzuführende Geschäftsbereiche              
Umsatzerlöse   6 871 5 835 + 17,8 15 248 12 230 + 24,7
EBITDAR   900 954 - 5,7 1 098 1 210 - 9,2
EBITDA   703 782 - 10,2 535 736 - 27,3
EBITA   594 672 - 11,6 165 440 - 62,5
davon Touristik   616 638 - 3,4 165 412 - 60,0
davon Zentralbereich   - 22 34 n. a. 0 28 n. a.
Bereinigtes EBITA   773 723 + 6,9 660 541 + 22,0
davon Touristik   795 689 + 15,4 660 507 + 30,2
davon Zentralbereich   - 22 34 n. a. 0 34 n. a.
               
Aufgegebener Geschäftsbereich              
Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereich   111 97 + 14,4 251 195 + 28,7
EBITA   66 95 - 30,5 156 245 - 36,3
Bereinigtes EBITA   86 107 - 19,6 219 76 + 188,2
               
Konzern              
EBITA   660 767 - 14,0 321 685 - 53,1
Bereinigtes EBITA   859 830 + 3,5 879 617 + 42,5
Konzernergebnis   448 462 - 2,9 45 427 - 89,5
Ergebnis je Aktie unverwässert in € + 1,00 + 1,73 - 42,2 + 0,07 + 1,46 - 95,2
Investitionen in Sachanlagen   336 217 + 55,0 810 699 + 15,9
Eigenkapitalquote (30.9.) in % n. a. 16,4 18,9 - 13,0*)
Mitarbeiter (30.9.)   n. a. 79 192 75 795 + 4,5
               
 

*) in Prozentpunkten


Wirtschaftliches Umfeld

Die konjunkturelle Expansion der Weltwirtschaft hat sich im Jahresverlauf deutlich verlangsamt. Während im ersten Halbjahr 2008 die aus der Immobilien- und Finanzmarktkrise resultierenden Abschwungtendenzen am deutlichsten in den USA auftraten und sich die weltwirtschaftliche Expansion insgesamt als robust erwies, zeigten sich im dritten Quartal in immer mehr Regionen, auch im Euroraum, Zeichen einer konjunkturellen Abschwächung. Dadurch hat sich, wenn auch zeitverzögert, die wirtschaftliche Dynamik in den Schwellenländern ebenfalls verlangsamt. Im September hat sich die Situation durch die Schwierigkeiten einiger Finanzinstitute noch einmal verschärft. In allen wichtigen Industrieländern wurden daraufhin Maßnahmenprogramme zur Abmilderung der Vertrauenskrise an den Finanzmärkten aufgelegt. Infolge der sich verschärfenden Krise ging auch die Investitions­tätigkeit zurück. Auf Grund der hohen Energie­intensität der Produktion machte sich der Anstieg der Energie­preise zunehmend als Wachstumsbremse bemerkbar.