Die Bilanzsumme des Konzerns nahm gegenüber dem Jahresende 2007 um 9,0 % auf 17,8 Mrd. € zu. Die Veränderungen in der Konzernbilanz resultierten im Wesentlichen aus dem touristischen Zyklus. Des Weiteren wirkten sich die nach IFRS 5 vorgenommenen Umgliederungen der Aktivitäten der Containerschifffahrt in die „Zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte“ und die damit in Verbindung stehenden Schuldpositionen aus.
Vermögens- und Kapitalstruktur
| Mio € | 30.9.2008 | 31.12.2007 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 7 903,9 | 11 528,2 | - 31,4 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 9 847,8 | 4 755,4 | + 107,1 |
| Aktiva | 17 751,7 | 16 283,6 | + 9,0 |
| Eigenkapital | 2 918,3 | 3 092,1 | - 5,6 |
| Rückstellungen | 2 125,0 | 2 445,8 | - 13,1 |
| Finanzschulden | 5 154,7 | 5 539,4 | - 6,9 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 7 553,7 | 5 206,3 | + 45,1 |
| Passiva | 17 751,7 | 16 283,6 | + 9,0 |
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Langfristige Vermögenswerte
Zum 30. September 2008 hatten die langfristigen Vermögenswerte einen Anteil von 44,5 % am Gesamtvermögen, zum 31. Dezember 2007 betrug der Anteil 70,8 %. Die langfristigen Vermögenswerte verminderten sich im Berichtszeitraum von 11,5 Mrd. € auf 7,9 Mrd. €. Dieser Rückgang resultierte im Wesentlichen aus der Umgliederung der zur Veräußerung bestimmten Aktiva der Containerschifffahrt in die kurzfristigen Vermögenswerte.
Kurzfristige Vermögenswerte
Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen betrug 55,5 % zum 30. September 2008 nach 29,2 % zum 31. Dezember 2007. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich von 4,8 Mrd. € zum 31. Dezember 2007 auf 9,8 Mrd. € zum 30. September 2008. Die Veränderung resultierte vorwiegend aus der aus dem touristischen Geschäft bedingten Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie dem Anstieg der Finanzmittel aus erhaltenen touristischen Anzahlungen.
Eigenkapital
Zum 30. September 2008 betrug das Eigenkapital 2,9 Mrd. €, die Eigenkapitalquote lag bei 16,4 % im Vergleich zu 19,0 % am Ende des Geschäftsjahres 2007. Die Veränderungen werden im Einzelnen unter der Position „Eigenkapitalveränderungen“ im Anhang dieses Zwischenberichts erläutert.
Rückstellungen
Die Rückstellungen enthalten hauptsächlich Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, effektive und latente Ertragsteuerrückstellungen sowie Rückstellungen für betriebstypische Risiken. Sie betrugen zum 30. September 2008 insgesamt 2,1 Mrd. € und lagen damit um 13,1 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2007. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen ein deutlicher Rückgang der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen auf Grund des gestiegenen langfristigen Zinsniveaus in Großbritannien und die Umgliederung der Pensionsverpflichtungen der Hapag-Lloyd AG und der Hapag-Lloyd Fluggesellschaft mbH in die Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten.
Finanzschulden
Die Finanzschulden setzten sich zum 30. September 2008 aus langfristigen Finanzschulden in Höhe von 4,3 Mrd. € und kurzfristigen Finanzschulden in Höhe von 0,9 Mrd. € zusammen. Zum 31. Dezember 2007 beliefen sich die langfristigen Finanzschulden auf 4,7 Mrd. € und die kurzfristigen auf 0,8 Mrd. €. Am Ende der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2008 betrug die Nettoverschuldung 2,8 Mrd. € nach 3,9 Mrd. € am Ende des Geschäftsjahres 2007. In der Nettoverschuldung zum 30. September 2008 sind insgesamt 0,5 Mrd. € aus den „zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten“ und „Schulden i.Z.m. zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten“ enthalten.
Übrige Verbindlichkeiten
Die übrigen Verbindlichkeiten lagen zum 30. September 2008 mit 7,6 Mrd. € um 2,3 Mrd. € bzw. 45,1 % über dem Wert zum 31. Dezember 2007. Der Grund hierfür war hauptsächlich die Zunahme der aus dem touristischen Geschäft erhaltenen Anzahlungen.