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Investor Relations > Finanzberichte > 1. Quartal 2009 > Wirtschaftliche Lage > Vermögens- und Finanzlage
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Vermögens- und Finanzlage

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Die Bilanzsumme des Konzerns nahm gegenüber dem Jahresende 2008 um 9 % auf 15,3 Mrd. € ab. Die Veränderungen in der Konzernbilanz resultierten einerseits aus dem touristischen Zyklus. Andererseits führte auch der Verkauf der Containerschifffahrt sowie der Erwerb einer unternehmerischen Beteiligung in Höhe von 43 % an der „Albert Ballin“ Joint Venture GmbH & Co. KG zu wesentlichen Veränderungen der Vermögens- und Finanzlage.

Vermögens- und Kapitalstruktur

Mio € 31.3.2009 31.12.2008 Veränd. %
Langfristige Vermögenswerte 9 041,3 7 339,9 + 23,2
Kurzfristige Vermögenswerte 6 244,3 9 365,9 - 33,3
Aktiva 15 285,6 16 705,8 - 8,5
Eigenkapital 2 577,2 2 242,5 + 14,9
Rückstellungen 1 930,0 2 152,1 - 10,3
Finanzschulden 4 999,2 4 974,7 + 0,5
Übrige Verbindlichkeiten 5 779,2 7 336,5 - 21,2
Passiva 15 285,6 16 705,8 - 8,5
       

Langfristige Vermögenswerte
Zum 31. März 2009 hatten die langfristigen Vermögenswerte einen Anteil von 59 % am Gesamtvermögen, zum 31. Dezember 2008 betrug der Anteil 44 %. Die lang­fristigen Vermögenswerte erhöhten sich im Berichtszeitraum von 7,3 Mrd. € auf 9,0 Mrd. €. Dieser Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Erwerb einer unternehmerischen Beteiligung in Höhe von 43 % an der „Albert Ballin“ Joint Venture GmbH & Co. KG und den im Rahmen des Verkaufs der Containerschifffahrt an die „Albert Ballin“ Holding GmbH & Co. KG gewährten Darlehen.

Kurzfristige Vermögenswerte
Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen betrug 41 % zum 31. März 2009 nach 56 % zum 31. Dezember 2008. Die kurzfristigen Vermögenswerte nahmen von 9,4 Mrd. € zum 31. Dezember 2008 auf 6,2 Mrd. € zum 31. März 2009 ab. Die Veränderung resultierte vorwiegend aus der Verminderung der zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte durch den Verkauf der Containerschifffahrt.

Eigenkapital
Zum 31. März 2009 betrug das Eigenkapital 2,6 Mrd. €, die Eigenkapitalquote lag bei 17 % im Vergleich zu 13 % am Ende des Geschäftsjahres 2008. Die Veränderungen werden im Einzelnen unter der Position Eigenkapitalveränderungen im An­­hang dieses Zwischenberichts erläutert.

Rückstellungen
Die Rückstellungen enthalten hauptsächlich Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen, effektive und latente Ertragsteuerrückstellungen sowie Rückstellungen für betriebstypische Risiken. Sie betrugen zum 31. März 2009 insgesamt 1,9 Mrd. € und lagen damit um 10 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2008.

Finanzschulden
Die Finanzschulden setzten sich zum 31. März 2009 aus langfristigen Finanzschulden in Höhe von 4,0 Mrd. € und kurzfristigen Finanzschulden in Höhe von 1,0 Mrd. € zusammen. Zum 31. Dezember 2008 beliefen sich sowohl die langfristigen als auch die kurzfristigen Finanzschulden auf die gleichen Beträge. Am Ende der ersten drei Monate des Geschäftsjahres 2009 betrug die Nettoverschuldung 2,6 Mrd. € nach 2,9 Mrd. € am Ende des Geschäftsjahres 2008. Unter Einschluss der nach IFRS 5 separat ausgewiesenen Netto-Finanzposition der Containerschifffahrt hat sich durch den Verkauf dieses Geschäftsbereichs die Netto-Finanzposition des Konzerns von 4,1 Mrd. € zum 31. Dezember 2008 auf 2,6 Mrd. € wesentlich verringert.

Übrige Verbindlichkeiten
Die übrigen Verbindlichkeiten lagen zum 31. März 2009 mit 5,8 Mrd. € um 1,6 Mrd. € bzw. 21 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2008. Die Abnahme resultierte insbesondere aus der Verminderung der Schulden in Verbindung mit zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten durch den Verkauf der Containerschifffahrt.

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