Wirtschaftliche Lage im 3. Quartal 2009/10

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  • TUI Travel erreicht annähernd das Ergebnis des Vorjahresquartals.
  • Operative Ergebnisverbesserung bei TUI Hotels & Resorts und
    Kreuzfahrten erzielt.
  • Positiver Trend in der Containerschifffahrt verstärkt sich weiter.

 

 

TUI Konzern in Zahlen   


Mio €
  Q3 2009/10
 
Q3 2008/09
angepasst
Veränd. %
 
9M 2009/10
 
9M 2008/09
angepasst
Veränd. %
 
Fortzuführende Geschäftsbereiche              
Umsatzerlöse   4 002,1 4 175,7 - 4,2 9 821,5 10 728,6 - 8,5
EBITDAR   227,4 339,8 - 33,1 345,5 449,0 - 23,1
EBITDA   30,8 151,0 - 79,6 - 233,2 - 92,6 - 151,8
   TUI Travel   - 24,8 133,1 n. a. - 316,8 - 125,6 - 152,2
   TUI Hotels & Resorts   33,2 32,4 + 2,5 75,4 87,3 - 13,6
   Kreuzfahrten   3,1 - 1,9 n. a. 3,0 - 1,6 n. a.
Bereinigtes EBITDA   181,0 185,3 - 2,3 - 48,6 - 4,7 - 934,0
   TUI Travel   147,6 167,4 - 11,8 - 119,8 - 41,2 - 190,8
   TUI Hotels & Resorts   36,6 32,4 + 13,0 88,6 92,6 - 4,3
   Kreuzfahrten   4,3 - 1,9 n. a. 4,2 - 1,6 n. a.
EBITA   - 65,4 52,0 n. a. - 519,3 - 427,3 - 21,5
   TUI Travel   - 99,1 55,2 n. a. - 531,5 - 378,1 - 40,6
   TUI Hotels & Resorts   14,9 12,0 + 24,2 17,8 33,6 - 47,0
   Kreuzfahrten   1,0 - 3,5 n. a. - 3,1 - 8,0 + 61,3
Bereinigtes EBITA   104,8 94,8 + 10,5 - 279,5 - 303,2 + 7,8
   TUI Travel   93,3 98,0 - 4,8 - 279,3 - 257,5 - 8,5
   TUI Hotels & Resorts   18,3 12,0 + 52,5 31,0 38,9 - 20,3
   Kreuzfahrten   2,2 - 3,5 n. a. - 1,9 - 8,0 + 76,3
               
Aufgegebener Geschäftsbereich              
Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereich   - 8,1 n.a. 944,8 n.a.
EBITA   - 8,1 n.a. 871,0 n.a.
Bereinigtes EBITA   n.a. - 230,1 n.a.
               
Konzern              
EBITA   - 65,4 43,9 n. a. - 519,3 443,7 n. a.
Bereinigtes EBITA   104,8 94,8 + 10,5 - 279,5 - 533,3 + 47,6
Konzernverlust   - 36,3 - 456,8 + 92,1 - 467,7 - 38,1 n. a.
Ergebnis je Aktie unverwässert in € - 0,06 - 1,89 + 96,8 - 1,23 + 0,41 n. a.
Investitionen in Sachanlagen   82,5 81,5 + 1,2 238,3 362,8 - 34,3
Eigenkapitalquote (30.6.) in % 14,3 15,0 - 0,7*)
Mitarbeiter (30.6.)   70 990 69 331 + 2,4

*) in Prozentpunkten

 

TUI Konzern in Zahlen   


Mio €
  Q3 2009/10
 
Q3 2008/09
angepasst
Veränd. %
 
9M 2009/10
 
9M 2008/09
angepasst
Veränd. %
 
Fortzuführende Geschäftsbereiche              
Umsatzerlöse   4 002,1 4 175,7 - 4,2 9 821,5 10 728,6 - 8,5
EBITDAR   227,4 339,8 - 33,1 345,5 449,0 - 23,1
EBITDA   30,8 151,0 - 79,6 - 233,2 - 92,6 - 151,8
   TUI Travel   - 24,8 133,1 n. a. - 316,8 - 125,6 - 152,2
   TUI Hotels & Resorts   33,2 32,4 + 2,5 75,4 87,3 - 13,6
   Kreuzfahrten   3,1 - 1,9 n. a. 3,0 - 1,6 n. a.
Bereinigtes EBITDA   181,0 185,3 - 2,3 - 48,6 - 4,7 - 934,0
   TUI Travel   147,6 167,4 - 11,8 - 119,8 - 41,2 - 190,8
   TUI Hotels & Resorts   36,6 32,4 + 13,0 88,6 92,6 - 4,3
   Kreuzfahrten   4,3 - 1,9 n. a. 4,2 - 1,6 n. a.
EBITA   - 65,4 52,0 n. a. - 519,3 - 427,3 - 21,5
   TUI Travel   - 99,1 55,2 n. a. - 531,5 - 378,1 - 40,6
   TUI Hotels & Resorts   14,9 12,0 + 24,2 17,8 33,6 - 47,0
   Kreuzfahrten   1,0 - 3,5 n. a. - 3,1 - 8,0 + 61,3
Bereinigtes EBITA   104,8 94,8 + 10,5 - 279,5 - 303,2 + 7,8
   TUI Travel   93,3 98,0 - 4,8 - 279,3 - 257,5 - 8,5
   TUI Hotels & Resorts   18,3 12,0 + 52,5 31,0 38,9 - 20,3
   Kreuzfahrten   2,2 - 3,5 n. a. - 1,9 - 8,0 + 76,3
               
Aufgegebener Geschäftsbereich              
Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereich   - 8,1 n.a. 944,8 n.a.
EBITA   - 8,1 n.a. 871,0 n.a.
Bereinigtes EBITA   n.a. - 230,1 n.a.
               
Konzern              
EBITA   - 65,4 43,9 n. a. - 519,3 443,7 n. a.
Bereinigtes EBITA   104,8 94,8 + 10,5 - 279,5 - 533,3 + 47,6
Konzernverlust   - 36,3 - 456,8 + 92,1 - 467,7 - 38,1 n. a.
Ergebnis je Aktie unverwässert in € - 0,06 - 1,89 + 96,8 - 1,23 + 0,41 n. a.
Investitionen in Sachanlagen   82,5 81,5 + 1,2 238,3 362,8 - 34,3
Eigenkapitalquote (30.6.) in % 14,3 15,0 - 0,7*)
Mitarbeiter (30.6.)   70 990 69 331 + 2,4

*) in Prozentpunkten

Wirtschaftliches Umfeld

Die weltwirtschaftliche Erholung, die Mitte 2009 begonnen hatte, setzte sich im Berichtszeitraum fort. Während das Expansionstempo in den Schwellen- und Entwicklungsländern weiter deutlich anzog, war der Aufwärtstrend in den Industrie­ländern weniger stark ausgeprägt. Im Euroraum wirkte die Vertrauenskrise auf den Finanzmärkten zusätzlich dämpfend. Krisenbedingt zogen sich Investoren aus Vermögensanlagen mit höheren Risiken zurück.

Das Wachstum in den Vereinigten Staaten und Japan übertraf das des Euroraums deutlich. Die Rückführung des US-amerikanischen und japanischen Strukturdefizits steht allerdings unter dem Vorbehalt einer fortgesetzten Konjunkturerholung.

Infolge des insgesamt nur leichten Anstiegs der gesamtwirtschaftlichen Produktion im Euroraum und in Großbritannien wurde die private Nachfrage hier durch die damit einhergehende, schleppende Beschäftigungsausweitung gebremst. Auch die in einer Reihe europäischer Länder eingeleitete haushaltspolitische Konsolidierung, das Auslaufen von Abwrackprämien sowie die auf den Arbeitsmärkten weiterhin spürbaren Folgen der Rezession dämpften das Konsumklima.

Die Normalisierung des Welthandels setzte sich hingegen mit hohem Tempo weiter fort; hier gingen die Impulse für eine Erholung von der weitaus dynamischeren Entwicklung der Schwellenländer aus. Treiber waren ein Umschwung bei der Lager­disposition der Unternehmen sowie eine in der Mehrzahl der Länder nach wie vor expansiv wirkende Finanzpolitik.

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