Klimaschutz: Umweltverantwortung und Stakeholder-Dialog
Wie TUI die Klimadebatte versteht
Die wichtigsten Begriffe zum Thema Klimawandel
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Committee on Aviation Environmental Protection (CAEP)
der UN-Organisation für die zivile Luftfahrt (ICAO)
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Klimazwei
Internetpräsenz des BMBF-Förderschwerpunktes „Forschung für den Klimaschutz und Schutz vor Klimawirkung“
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BDI Klimapapier
Globaler Wettbewerb und Klimaschutz: Deutsche Kernkompetenzen optimal nutzen
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TUI im Dialog
Seit Jahren stehen die TUI AG und ihre Gesellschaften zum Thema Klimaschutz und Mobilität in intensivem Dialog mit Politik, Wissenschaft, Nichtregierungsorganisationen (NGOs) und anderen gesellschaftlichen Gruppen. Das Thema Klimaschutz und Klimafolgen für den Tourismus hat dabei hohe strategische Priorität.
Besonders werden seit einiger Zeit in der Europäischen Kommission klimapolitische Maßnahmen für den Flugverkehr diskutiert. Die TUI beteiligt sich gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrsforum, dem Bundesverband der Deutschen Industrie, der Lufthansa AG und anderen Verbänden der Luftfahrtindustrie aktiv und konstruktiv an diesen Gesprächen.
Die Überlegungen der EU-Kommission basieren auf der Festlegung im Kyoto-Protokoll, das die Staatengemeinschaft sich um eine Stabilisierung bzw. Reduzierung der Treibhausgasemissionen aus dem Flugverkehr und Schiffsverkehr bemühen sollte.
Dies könnte - neben einem Ausbau der Fluginfrastruktur Investitionen in moderne Flugzeuge- bzw. Flugzeugtechnik - unter anderem durch ein internationales Emissionshandelssystem für den Flugverkehr erreicht werden. Dieses Instrument gilt als vergleichsweise umwelteffizient und wirtschaftlich effektiv. Die Arbeitsgruppe CAEP (Committee on Aviation Environmental Protection) der UN Organisation für die zivile Luftfahrt (ICAO) bereitet hierfür konkrete Vorschläge aus. Eine Studie, die Gestaltungsmöglichkeiten eines solchen Handelssystems untersucht hat, wurde 2003 im Auftrag des Umweltbundesamtes vom Öko-Institut erstellt.
Allerdings werden auf EU-Ebene auch Überlegungen zu einer Integration des europäischen Flugverkehrs in das EU-Emissionshandelssystem für stationäre Anlagen angestellt. Hierzu hat die Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission eine Stakeholder-Konsultation im Internet durchgeführt.
Vor dem Hintergrund eines Emissionshandelssystems gewinnt die Frage, in welcher Form Emissionen aus dem Flugverkehr durch Emissionseinsparungen an anderer Stelle kompensiert werden können, an Bedeutung. Zum Beispiel bieten sich Projekte zur Erhöhung der Energieeffizienz oder den Einsatz regenerativer Energien in Entwicklungs- und Schwellenländern an. Im Kyoto-Protokoll sind hierfür die Mechanismen "Clean Development Mechanism" und "Joint Implementation" vereinbart worden. In den europäischen Emissionshandelssystem wurden diese Mechanismen integriert.
In Anlehnung an "Clean Development Mechanism" und "Joint Implementation" bieten verschiedene Initiativen in Europa die Möglichkeit, auf privater Basis Emissionen aus Flugreisen durch Unterstützung emissionsmindernder Entwicklungsprojekte zu kompensieren. Einige Veranstalter und Airlines im TUI Konzern bieten Kunden bereits entsprechende Kompensations-Möglichkeiten.
So können Passagiere von TUIfly den Kohlendioxid Ausstoß ihrer Flüge mit einem freiwilligen Spendenbeitrag kompensieren. Im TUIfly-Buchungsprozess im Internet ermittelt ein Emissionsrechner die Höhe der CO₂-Emissionen, die während des Fluges pro Passagier anfallen und rechnet diese in einen Geldbetrag um. Der Kompensationsbetrag wird dem Kunden im Buchungsprozess angezeigt.
Sämtliche Spenden gehen direkt an die schweizerische Stiftung und Non-Profit-Organisation myclimate, die innovative Lösungen im Klimaschutz ermöglicht und den Einsatz von erneuerbaren Energien und energieeffizienter Technologie fördert. Die Beiträge der TUIfly-Passagiere fließen exklusiv in das myclimate-Projekt „Energiesparende Öfen in Debub, Eritrea, Afrika“. myclimate versorgt dort die ärmste Bevölkerungsschicht mit modernen Öfen, die den CO₂-Ausstoß nachweislich reduzieren und dabei auch die Lebensbedingungen der Menschen erheblich verbessern. Das Abholzen von Bäumen als Brennholz wird dadurch vermindert, und die Menge der bei der Verbrennung freiwerdenden schädlichen Gase wird durch die neuen Öfen ebenfalls reduziert.
