Klimaschutz in der Schifffahrt/Hapag-Lloyd Maßnahmen
Hamburg Express
Der Einsatz modernster Schiffe mit neuester Technik hat bei Hapag-Lloyd Tradition. Im Forschungsbereich kooperiert Hapag-Lloyd deshalb mit bedeutenden europäischen Maschinenbauern und Universitäten, um die Emissionen im weltweiten Schiffsbetrieb weiter zu senken und somit einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.
Bei den Containerschiffen mit einer Größe von 8.400 und 8.750 TEU (TEU = Twenty Foot Equivalent Unit – 20-Fuß-Container mit den Ausmaßen 20’ x 8’ x 8’) hat Hapag-Lloyd sich für den Einbau von Hauptmotoren mit elektronischer Einspritzung und Ventilsteuerung entschieden und ist dabei die erste Reederei, die einen Motor dieser Größe mit dieser fortschrittlichen Technologie betreibt.
Die Motoren verbrennen durch einen ökonomischen Brennstoffeinsatz noch sauberer als die bisherigen Maschinen und reduzieren den Ausstoß von Stickoxiden noch einmal deutlich. Damit erfüllt Hapag-Lloyd die Umweltauflagen der Weltschifffahrtsorganisation IMO in Bezug auf Emissionen wesentlich früher als gefordert.
In nationalen und internationalen Fach- und Forschungsausschüssen werden innovative Technologien insbesondere hinsichtlich Abgasemissionen diskutiert und eine gemeinsame Umwelt- und Emissionsberichterstattung erarbeitet.
Im Rahmen des von der Europäischen Union unterstützten Forschungsprojektes „Hercules“ (High-Efficiency Engine R&D on Combustion with Ultra-Low Emissions for Ships) kooperiert Hapag-Lloyd mit europäischen Anlagenbauern und Universitäten. Ziel des Projektes ist es, die Emissionen im weltweiten Schiffsbetrieb weiter zu senken und gleichzeitig die Zuverlässigkeit und Effizienz der Motoren zu erhöhen.
