Nachhaltiges Whale Watching

 
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TUI war Anfang der 90er Jahre einer der Pioniere, die Whale Watching für naturinteressierte Kanaren-Urlauber angeboten haben. In den folgenden Jahren setzte ein regelrechter Boom ein, so dass Teneriffa inzwischen über eine Million Teilnehmer an Walbeobachtungsausflügen verzeichnet und damit an der Weltspitze vor den USA und Kanada liegt.

Schon Mitte der 90er Jahre haben Studien einen negativen Einfluss der vielen Bootsausflüge auf die Wale belegt. In der Folge hat TUI derartige Ausflüge aus seinem Angebot genommen und über mehrere Jahre hinweg nicht mehr angeboten. Das immer stärkere Interesse der Urlauber an diesem Naturerlebnis zeigte, dass dringend neue Konzepte für sanftes Whale Watching erforderlich waren.

Darum konzipierte TUI gemeinsam mit den Naturschutzorganisationen Sociedad Española de Cetáceos (Teneriffa) und M.E.E.R. e.V. (La Gomera und Teneriffa) Walbeobachtungsausflüge, bei denen Nachhaltigkeits- und Artenschutzprinzipien beachtet und die Urlauber durch geschulte Begleiter und Infomaterial für das Thema sensibilisiert werden.

TUI Kriterien für umweltverträglicheres Whale Watching

Wir besuchen die Wale in ihrem natürlichen Lebensraum und sollten uns daher als ihre Gäste betrachten!

Die Wale sollten jederzeit selbst über die Situation bestimmen können!

  • Einhalten aller gesetzlichen Auflagen, effektive Kontrolle durch lokale Behörden bzw. autorisierte Institutionen
  • Kooperation mit lokalen Naturschutzorganisationen oder Wissenschaftlern (z.B. Erforschung des Einflusses von Beobachtungsbooten auf Wale)
  • Vermittlung von Informationen durch geschultes Personal und Infomaterialien
  • Streng begrenzte Anzahl von Booten, die sich gleichzeitig im näheren Umkreis einer Walgruppe aufhalten dürfen
  • Einhalten eines definierten und lokal gültigen Mindestabstandes, außer wenn sich die Wale aus eigenem Willen nähern (z.B. 60m auf den Kanaren)
  • Striktes Tempolimit: Fahrt mit gedrosselter Geschwindigkeit parallel zur Schwimmrichtung der Wale, keine plötzlichen Geschwindigkeits- oder Richtungsänderungen
  • Keine Verfolgungsjagden, Walgruppen nicht trennen oder ihren Weg abschneiden
  • Vermeiden von Interaktionen mit den Walen (z.B. kein Füttern oder Streicheln, keine Gegenstände werfen, nicht mit den Walen schwimmen, kein Lärm)
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