Forschung und Entwicklung Ausbau innovativer Technologien und Entwicklung neuer Hotelformate.
Forschung und Entwicklung Ausbau innovativer Technologien und Entwicklung neuer Hotelformate.
| Service |
Der TUI Konzern betätigt sich in einem Umfeld, in dem die Wettbewerbsfähigkeit stark von der Weiterentwicklung und dem Innovationsgrad des eigenen Geschäfts abhängig ist. Daher werden neueste Technologien eingesetzt, und das Produktportfolio wird kontinuierlich ausgebaut.
Innovationen in der Touristik
In 2008 lagen die Entwicklungsschwerpunkte in der Touristik in der Nutzung neuer Informationstechnologien zum weiteren Ausbau des Produkt- und Serviceangebots sowie in der Konzeption neuer Hotelformate.
IT-Systeme und Online-Aktivitäten
TUI Deutschland hat im Berichtsjahr ein neues Produktionssystem (NPM) entwickelt und mit dessen Einführung begonnen. Das NPM baut auf einer modernen und kostensparenden Software-Architektur auf und ermöglicht die Produktion von Reiseangeboten auf Basis von Einzelkomponenten, die sowohl einzeln als auch als Pauschalreise gebucht werden können. Dies führt zu einer Stärkung der Wettbewerbsposition und gleichzeitig zur Senkung der IT-Kosten durch Einsatz eines integrierten Kalkulations-, Einkaufs- und Preisfestsetzungssystems mit nur einer Schnittstelle zur Reservierungsoberfläche. Die erste Stufe für die Marken Discount Travel und Reiseleicht wurde im Frühsommer 2008 umgesetzt. Die zweite Stufe für ausgewählte Volumenprodukte der Marke TUI wird in der Wintersaison 2009/10 eingeführt.
Der Bereich Online Destination Services von TUI Travel entwickelte innerhalb des Projekts „White Label Extras“ Online-Module für Geschäftskunden, die in die Internetseiten der jeweiligen Partnerunternehmen integriert werden können. Die Vorteile liegen in der flexiblen sowie mehrsprachigen Darstellung von Angeboten und Leistungen, der Möglichkeit, das eigene oder ein fremdes Bezahlsystem zu verwenden sowie in der Darstellung aller Währungen. Hierdurch wurde ein zusätzlicher Vertriebskanal erschlossen.
Thomson baute die Plattform www.thomsonsport.com auf, die im Juli 2008 frei geschaltet wurde. Die Webseite ermöglicht den Kunden einen umfassenden Überblick über die Produktpalette von Thomson Sport.
Kommunikation abseits der traditionellen Wege rückt immer weiter in den Mittel-punkt der Entwicklungsaktivitäten. So hat TUI Nordic mit „GuideOnLine“ einen
Service ins Leben gerufen, der eine Kommunikation zum Kunden über SMS, Mail oder Telefon gewährleistet. Dieser Service ist in allen Destinationen verfügbar und trägt zu einer intensiveren Kundenbindung bei.
Neue Hotelformate
TUI Hotels & Resorts hat in 2008 das neue Lifestyle-Hotelkonzept „aQi“ im 3-Sterne-Leisure Segment entwickelt. Das Hotelkonzept basiert auf einem Joint Venture
zwischen TUI AG und einem konzernfremden Projektentwickler und Generalunternehmer. aQi ist eine konzerneigene, geschützte Marke. Name und Wort-Bild-Marke besitzen internationale Attraktivität und eine hohe Zielgruppenrelevanz. Die Freischaltung der Homepage www.aqi-hotel.com erfolgte im Juli 2008. Das erste aQi Hotel eröffnete am 5. Dezember 2008 in Schladming.
TUI Deutschland konzipierte in 2008 das exklusive Hotel-Franchisesystem „Sensimar“, das sich ausschließlich an den Bedürfnissen deutscher TUI Gäste orientiert. Der Franchisenehmer betreibt das Hotel auf Grundlage von Handbüchern für Services, Zimmereinrichtung, Verpflegungsleistungen, etc. Das Programm startet mit drei Hotels im Sommer 2009. Ein weiterer Ausbau ist geplant.
Thomson startete mit der Eröffnung des ersten 5-Sterne-Hotels im Mai 2008 sein neues „Sensatori“ Hotelkonzept. Das Hotelkonzept zeichnet sich durch differenzierte Elemente, wie z. B. exklusive Restaurants, moderne und luxuriöse Wellness-Bereiche, ein umfangreiches Unterhaltungsprogramm und professionelle Kinderbetreuung aus. Des Weiteren wurde das speziell auf Paare ausgerichtete „Gold-Konzept“ um drei weitere Hotels auf Madeira, Benidorm und Sorrento erweitert.
mehr
Innovationen in der Containerschifffahrt
Der Schwerpunkt der Entwicklungsarbeiten von Hapag-Lloyd betraf auch im Jahr 2008 insbesondere den Bereich Informationstechnologie. Der Hauptfokus lag dabei in der Weiterentwicklung des hausinternen Abwicklungssystems FIS (Freight Information System) sowie im weiteren Ausbau des e-Business-Bereichs.
E-Business
Wesentliche Innovationen sind insbesondere auf der Website www.hapag-lloyd.com erfolgt, die im ersten Quartal 2009 live geschaltet wurde. Der Internetauftritt wurde komplett neu gestaltet, um den Kunden einen schnellen Zugang zu den wesentlichen Informationen zu erleichtern. Damit können die am häufigsten genutzten Online-Anwendungen von den Kunden jetzt direkt von der Einstiegsseite gestartet werden. Die bislang getrennten Bereiche für allgemeine Informationen zum Unternehmen und für Online-Transaktionen wurden vollständig integriert. Hierzu gehört auch eine vereinheitlichte Benutzerführung und verbesserte Suchfunktion. Gleichzeitig wurde mit Einführung der neuesten Portaltechnik die Basis für den geplanten weiteren Ausbau der Online-Funktionen gelegt.
Elektronischer Datenaustausch
Die Abwicklung der operativen Kunden- und Lieferanten-Prozesse mittels elektronischen Datenaustauschs wurde weiter ausgebaut. Unter anderem wurde ein neues Verfahren eingeführt, mit dem Kunden unter Nutzung einer Standardsoftware ihre Verschiffungsinstruktionen elektronisch übermitteln können. Die Informationen werden geprüft, per Mail übermittelt und wie die klassischen EDI-Daten („Electronic Data Interchange“) intern verarbeitet. Darüber hinaus wurde weiterhin kontinuierlich in den elektronischen Datenaustausch mit den Partnern von Hapag-Lloyd investiert.
GPS-Sender für Reefer Gensets
Nach erfolgreichen Tests werden in Nordamerika die externen Generatoren für Kühlcontainer Anfang 2009 mit einem GPS-Sender ausgestattet. Diese Generatoren (sogenannte Reefer Gensets) versorgen mittels Dieselmotor den Kühlcontainer auf langen Überlandfahrten mit elektrischer Energie. Neben einer verbesserten Bestandskontrolle und Einsatzplanung erlaubt das neue System auch eine Überwachung der Betriebsdaten – hierzu gehört beispielsweise die umgehende Benachrichtigung bei Über- oder Unterschreitung der voreingestellten Kühltemperatur – sowie der Standortdaten. Per elektronischem Datenaustausch werden die Informationen in das hausinterne System eingespielt.
mehr
