TUI Aktiengesellschaft
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TUI ordnet ihr Geschäftsmodell im Heimatmarkt neu / organisatorische Trennung von Badeurlaub und Spezialreisen / Neues Produktionssystem geplant / Einführung von markenübergreifendem Category-Management

TUI ordnet ihr Geschäftsmodell im Heimatmarkt neu / organisatorische Trennung von Badeurlaub und Spezialreisen / Neues Produktionssystem geplant / Einführung von markenübergreifendem Category-Management

14. Dezember 2005

Die TUI ordnet ihr Geschäftsmodell im Heimatmarkt durch eine umfassende Struktur- und Organisationsreform neu. Ziel ist es, die Marktführerschaft in allen relevanten Reisearten über das reine Badeurlaub-Segment hinaus zu erobern. „Bei den Badereisen sind wir klarer Marktführer. Jetzt wollen wir in Spezialsegmenten wie Fern- und Städtereisen, im Baustein-Geschäft und beim Thema Eigenanreise Gas geben und uns zusätzliches Wachstum verschaffen“, sagt TUI Deutschland-Chef Dr. Volker Böttcher. Und weiter: „Nach einem erfolgreichen Jahr 2005 machen wir die TUI in Deutschland jetzt aus einer Position der Stärke heraus fit für die Herausforderungen der Zukunft.“ Böttcher kündigte unter anderem eine neue Produktionslogik an, die es ermöglicht, Reisen künftig flexibler und effizienter zu produzieren.

Der strategische Umbau des Deutschland-Geschäfts umfasst vier Stoßrichtungen: die Einführung eines neuen Produktionsmodells für Badepauschalurlaub, eine integrierte Vertriebs- und Markenstrategie, die Absicherung und Ausweitung des Volumengeschäfts Badeurlaub sowie eine Wachstumsstrategie im Bereich Spezialgeschäft. Zur Umsetzung der Strategie bildet die TUI ab 1. Januar 2006 zwei strategische Geschäftsfelder. Die beiden Volumenmarken TUI und 1-2-FLY werden im Geschäftsfeld Badeurlaub zusammengefasst und von Sören Hartmann verantwortet, bislang schon als touristischer Geschäftsführer für die Kernmarke TUI verantwortlich. Ralf Horter, bislang für die Marke 1-2-FLY verantwortlich, tritt in die TUI Deutschland-Geschäftsführung ein. Künftig wird er das Spezialgeschäft mit den Bereichen Fern- und Städtereisen, Eigenanreise und Selbstverpfleger (Ferienhäuser/Ferienwohnungen) leiten.

Zur Umsetzung der Strategie wird TUI darüber hinaus die Organisationsstruktur im Geschäftsfeld Spezialreisen ändern und ein markenübergreifendes Category-Management einführen. Ein Category-Manager wird künftig beispielsweise die Reisen für alle Marken in Deutschland produzieren und vermarkten und damit auch den wirtschaftlichen Erfolg steuern. „Bisher gab es Zuständigkeiten etwa für Städtereisen bei TUI und Airtours. Die Produktmanager waren zwar verantwortlich für Produkt und Preis, nicht aber für die Vermarktung. Wir fassen dies jetzt in einer neuen markenübergreifenden Verantwortung zusammen“, erläutert Böttcher das neue Prinzip. Der Category-Manager ist für den Erfolg des Produkts auf der Kundenseite verantwortlich und tritt gegenüber den Vertragspartnern auf. Durch die Bündelung der Marken in einer Funktion wird die Verhandlungsposition der TUI im Einkauf weiter gestärkt.

Im Geschäftsfeld Spezialreisen wird es künftig vier Category-Manager geben: Astrid Clasen-Czaja (Eigenanreise), Michael Tenzer (Fernreisen), Frank Stoll (Städtereisen) und Heinz Kolata (Selbstverpfleger). Die Category-Manager berichten an Ralf Horter, der gleichzeitig in der TUI Geschäftsführung die Marken airtours, Wolters, Gebeco/Dr. Tigges sowie die Firmen TUI interactive und TUI 4 U verantworten wird.

Im Geschäftsfeld Badeurlaub bleiben die bisherigen Zuständigkeiten unverändert: Kirsten Feld-Türkis (westliches Mittelmeer), Andreas Casdorff (östliches Mittelmeer), Dr. Ingo Markgraf (Produktentwicklung) und Jörg Wagner (Hoteleinkauf). Die Manager berichten an TUI Geschäftsführer Sören Hartmann, der gleichzeitig die Marken 1-2-FLY, Discount Travel und Oft-Reisen verantwortet wird.


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