Geschäftsbericht 1996/97 Umweltberichterstattung
Informationen zum TUI Umweltmanagement
Kontrolle, Verbesserung und Sicherung der Umweltqualität in den 150 TUI Urlaubsgebieten und 10.000 TUI Urlaubshotels ist Hauptzielsetzung des TUI Umweltmanagements. Besondere Schwerpunkte dieses Destinations-Managements waren im Berichtszeitraum die spanischen Destinationen Menorca und Andalusien, der Alpenraum (Tirol, Südtirol), die griechischen Inseln Kreta und Zakynthos, die südtürkische Mittelmeerküste und Thailand. Als Motivationsinstrumente mit hoher Signalwirkung für die Leistungsträger in den Urlaubsgebieten erwiesen sich der Internationale TUI Umweltpreis (1997 an Grup Balear d'Ornitologia i Defensa de la Naturalesa GOB auf der Baleareninsel Menorca) und die Auszeichnung von ökologisch herausragenden Urlaubshotels als TUI Umwelt Champions. Mit der "Stiftung Europäisches Naturerbe" wurde auf Fuerteventura ein wissenschaftliches Projekt zu Artenschutz und touristischer Entwicklung durchgeführt.
Zielsetzung
Die hohe Bedeutung, die im TUI Umweltmanagement der Information der Kunden zugemessen wird, zeigt sich u.a. darin, daß in TUI Katalogen für 1997/98 durchgängig Informationsblöcke zu "Urlaub und Umweltverträglichkeit", "Natur und Umwelt" in den Destinationen, "umweltschonender Hotelführung", "Beförderung und Umwelt" etc. gegeben werden. Der Kunde kann dadurch ökologisch auswählen. Struktur und Inhalte der Umweltinformationen in den TUI Länderkatalogen wurden adäquat in die Kataloge von TUI Suisse und TUI Austria übernommen und damit neue Quellmärkte mit dem TUl Umweltmanagement bekanntgemacht.
Zug zum Flug
Bei der ökologischen Zielsetzung "Vernetzung der Verkehrsträger" wurde der energie- und emissionsarme Bahntransfer vom Wohnort zum Abflughafen in alle TUI Flugtickets integriert. Dieses "Zug zum Flug"-Ticket versteht sich auch als ein Beitrag der TUI zum Klimaschutz.
TUI Beteiligungsgesellschaften
Die fünf TUI Hotelmarken Dorfhotel, Grecotel, Iberotel, Riu und Robinson werden kontinuierlich zu Umweltqualitätsführern weiterentwickelt. Alle fünf Hotelgesellschaften haben eigene Umweltmanagementsysteme. Lokale, regionale und überregionale Synergien zwischen den Hotelmarken werden systematisch genutzt (z.B. bei Ver- und Entsorgung) und vom zentralen TUI Umweltbereich unterstützt.
El Niño
Die klimatologischen Auswirkungen des "El Niño"-Phänomens in Südostasien und deren Folgen (Smog/Haze) machten neue ökologische Parameter des internen touristischen Krisenmanagements erforderlich.
