TUI Aktiengesellschaft
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TUI Deutschland: Präsentation der Winterkataloge 2005/2006 TUI im Heimatmarkt weiter auf Wachstumskurs / 8,1 Prozent Umsatzplus in der Sommersaison / positiver Ausblick / Reisepreise bleiben im Winter stabil

TUI Deutschland: Präsentation der Winterkataloge 2005/2006 TUI im Heimatmarkt weiter auf Wachstumskurs / 8,1 Prozent Umsatzplus in der Sommersaison / positiver Ausblick / Reisepreise bleiben im Winter stabil

Hannover/Potsdam, 29. Juli 2005

Die TUI, Deutschlands führender Reiseveranstalter, befindet sich in ihrem Heimatmarkt auf Wachstumskurs. Bei den gebuchten Umsätzen für die Sommersaison 2005 verzeichnet TUI im Quellmarkt Deutschland ein Plus von 8,1 Prozent. Die Zahl der Gäste liegt 17,8 Prozent über den entsprechenden Vor-jahreswerten. Grund für das überproportionale Gästeplus ist die Konsolidierung der Geschäftszahlen der Niedrigpreis-Fluggesellschaft Hapag-Lloyd Express (HLX). Bereinigt um HLX beträgt das Umsatzplus der laufenden Sommersaison 6,4 Prozent und der Gästezuwachs 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Zur Vor-stellung der neuen Winterkataloge 2005/2006 in Potsdam zeigte sich TUI Deutschland-Chef Dr. Volker Böttcher heute optimistisch. Er kündigte stabile Reisepreise sowie ein spürbares Umsatz- und Gästewachstum an.

Erfreulicher Verlauf der Sommersaison
"Das Urlaubsgeschäft brummt. Die Deutschen sind zwar noch nicht Fußball-weltmeister, aber Reiseweltmeister sind wir schon heute", kommentierte Böttcher die aktuelle Situation. Mit dieser Entwicklung sei nach Buchungsfreigabe für die Sommer-saison zunächst nicht zu rechnen gewesen, sagte er weiter. Das Geschäft hätte schleppend begonnen und sei zu Jahresanfang durch die Flutkatastrophe in Südostasien zusätzlich beeinträchtigt worden. "Nicht zuletzt dank unserer konsequenten Frühbucherstrategie konnten wir aber seit März rasant aufholen", so Böttcher. Bemerkenswert sei auch, dass es nach Auslaufen der stichtagsbezogenen Frühbucherermäßigung zum 31. März nicht zum üblichen Buchungsrückgang gekommen sei. Dies sei auch darauf zurückzuführen, dass TUI eine neue Frühbucher-variante am Markt etabliert habe. Böttcher: "Bis heute sind andere Reiseveranstalter technisch nicht in der Lage, dieses Instrument zu kopieren". Beim so genannten 60-Tage-Preisvorteil erhalten Urlauber bei Buchung bis 60 Tage vor Reiseantritt in ausgesuchten Hotels Frühbucherrabatte. Dieses neue Instrument habe zu einer Verlagerung von Kurzfrist- auf Mittelfrist-Buchungen gesorgt. "In den Hotels mit 60-Tage-Preisvorteil haben die mittelfristigen Buchungen im Zeitraum neun bis 17 Wochen vor Abreise deutlich zugenommen", sagte Böttcher.

Gewinner und Verlierer der Sommersaison
Zu den Gewinnern der Sommersaison 2005 zählen Mallorca, die Türkei sowie zahlreiche Fernreiseländer. Die größte Baleareninsel kann mit einem Gästewachstum von plus 21 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ihre Stellung als beliebtestes Einzel-reiseziel der Deutschen weiter ausbauen. Erneut ein Rekordjahr erlebt die Türkei. Nach einem Teilnehmerzuwachs von 18 Prozent im Sommer 2004 verzeichnet TUI zurzeit ein Gästeplus von 22 Prozent. Ebenfalls stark nachgefragt ist Urlaub in Portugal (+10 Prozent), Griechenland (+5 Prozent) sowie in Tunesien (+14 Prozent) und Marokko (+54 Prozent). Dank des starken Euros zählen auch viele Fernreiseziele zu den Gewinnern der Sommersaison. Die Nachfrage für Urlaub in den USA ist um 46 Prozent gestiegen. Die Ziele Kenia (+81 Prozent), Bali (+38 Prozent) und Mauritius (+20 Prozent) wachsen ebenfalls überproportional. Noch nicht zufrieden stellend verläuft die Entwicklung in Bulgarien. Hier liegen die Gästezahlen 13 Prozent unter dem Vorjahreswert. Ägypten verzeichnet ein leichtes Minus von drei Prozent.

Reisepreise in der Wintersaison stabil
Trotz erheblich gestiegener Kosten für Kerosin können die Reisepreise in der Wintersaison 2005/2006 im Durchschnitt über alle TUI Kataloge stabil gehalten werden. Allerdings fällt die Preisentwicklung in den einzelnen Urlaubsregionen sehr unterschiedlich aus. Mit deutlichen Preisabschlägen können Urlauber in der Türkei (-7 Prozent) und in Thailand (-5 Prozent) rechnen. Auch das als Winterziel immer beliebter werdende Urlaubsland Ägypten (-2 Prozent) wird günstiger. In Spanien entwickeln sich die Preise unterschiedlich. Während Mallorca das Preisniveau des Vorjahres hält, verteuern sich die Kanarischen Inseln leicht um 1,3 Prozent. Wer im Winter Urlaub mit dem eigenen Auto macht, muss sich ebenfalls auf leicht gestiegene Reisepreise einstellen (Deutschland +0,5 Prozent; Österreich +2,5 Prozent; Italien +1,0 Prozent). Die Preise für die Karibik verändern sich kaum. Die Dominikanische Republik und Jamaika sind etwas günstiger, Kuba dagegen geringfügig teuerer als im Vorjahr.

Positiver Ausblick
Im kommenden Winter setzt TUI klar auf Wachstum. "Ich rechne in der Wintersaison mit einem Marktwachstum von drei bis vier Prozent. Unser Ziel ist es, etwas stärker zu wachsen als der Markt", sagte Böttcher. Dabei setzt TUI weiter konsequent auf Frühbucher. In Ergänzung zum stichtagsbezogenen Frühbucherrabatt, der bei TUI für nahezu alle Bade- und Fernreiseziele gilt, wird der 60-Tage-Preisvorteil weiter ausgebaut. Um die Urlauber von den Vorteilen einer frühen Buchung zu überzeugen, gibt es noch einen besonderen Bonus für Schnellentschlossene. Die ersten 50.000 Urlauber, die eine TUI Reise buchen, erhalten zusätzlich zum Frühbucherpreis 50 Euro Rabatt in ausgesuchten Hotels.

Weitere Informationen zur Präsentation der Winterkataloge sowie Fotos zum Download finden Sie im Internet und www.tui-deutschland.com

TUI Investor Relations:
Björn Beroleit, Telefon +49 (0)511 – 566 1310
Nicola Gehrt, Telefon +49 (0)511 – 566 1435