TUI Aktiengesellschaft
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TUI spürt starke Reisenachfrage quer durch Europa Umsatzzuwächse in allen wichtigen Quellmärkten

TUI spürt starke Reisenachfrage quer durch Europa Umsatzzuwächse in allen wichtigen Quellmärkten

Berlin, 12. März 2005

Die TUI ist gut in das Reisejahr 2004/2005 gestartet und spürt eine starke Reisekonjunktur quer durch alle wichtigen Märkte in Europa. Für das gesamte touristische Jahr 2004/2005 verzeichnet der Konzern derzeit ein Wachstum von 5,3 Prozent bei den gebuchten Umsätzen und von 4,6 Prozent bei den Teilnehmern. Die langsam zu Ende gehende Wintersaison liegt momentan mit 4,0 Prozent beim Umsatz und 3,2 Prozent bei den Teilnehmern im Plus. Noch besser entwickelt sich das Sommergeschäft. Die gebuchten Umsätze liegen 7,0 Prozent über Vorjahr, die Gästezahlen 6,6 Prozent darüber. "Ich bin zufrieden mit der aktuellen Entwicklung", kommentiert Dr. Michael Frenzel, Vorsitzender des Vorstandes der TUI AG, die Buchungszahlen.

Überproportionale Zuwächse in Westeuropa und Skandinavien
Frenzel verwies auf überproportionale Zuwächse unter anderem in Skandinavien, den Niederlanden und in Frankreich. TUI Nordic profitiere nach einer längeren Durststrecke jetzt von den Früchten eines Restrukturierungsprogramms und verzeichne ein Umsatzplus von 16,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Um 26 Prozent legen die Umsätze in den Niederlanden zu. Grund hierfür ist unter anderem eine taktische Vertriebsmaßnahme: Die Veröffentlichung der Kataloge für die Sommersaison wurde vorverlegt, was zu Marktanteilsgewinnen führte. Der Quellmarkt Frankreich profitiert aktuell von einer deutlichen Erweiterung der Produktpalette und der noch jungen Marke TUI France. Dies und die gute Entwicklung der Fluggesellschaft Corsair tragen zum Aufwärtstrend und einem Umsatzzuwachs von 14,5 Prozent bei. In Großbritannien lag der gebuchte Umsatz um 1,6 Prozent über dem guten Niveau des Vorjahres, die Buchungen zogen zuletzt wieder spürbar an.

Heimatmarkt Deutschland mit gutem Wachstum
Erfreulich ist die Entwicklung für TUI in Deutschland. Im Heimatmarkt steht für die Sommersaison 2005 derzeit ein Umsatzzuwachs von 5,4 Prozent in den Büchern. Nach einer anfänglichen Buchungszurückhaltung im Januar aufgrund des Tsunami in Asien ist das Geschäft im Februar sprunghaft angestiegen. "Dank einer konsequenten Frühbucherstrategie und einer konservativen Kapazitätsplanung steckt hinter dem Umsatzplus auch eine gute Ergebnisqualität", sagte TUI Deutschland-Chef Volker Böttcher. Er unterstrich, dass sowohl die Pauschalreise als auch die so genannte Bausteinreise aktuell wachsen. Auch bei den deutschen Fluggesellschaften des Konzerns, Hapag-Lloyd Flug und Hapag-Lloyd Express, stehen die Zeichen auf Wachstum. Beim Ferienflieger Hapag-Lloyd Flug sind die Buchungen für das Flugeinzelplatzgeschäft deutlich angestiegen. Grund hierfür ist eine erfolgreiche Repositionierung dieses Segments und der Relaunch der Internetseite hapagfly.com. Im Low-Cost-Markt befindet sich Hapag-Lloyd Express weiter im Steigflug. "Wir gehen davon aus, dass HLX in diesem Jahr erstmalig ein ausgeglichenes Ergebnis erzielen wird", so Böttcher.

Starke Nachfrage für Spanien und Türkei
Rund sechs Wochen vor dem offiziellen Beginn der Sommersaison zeichnen sich für Deutschland erste klare Reise-Trends ab. Mallorca wird auch in diesem Jahr den Spitzenplatz der beliebtesten Urlaubsziele verteidigen und sogar noch weiter ausbauen können. Derzeit liegen die Umsätze für die größte Baleareninsel mit rund 20 Prozent über den Vorjahreswerten. Ebenfalls stark nachgefragt sind Reisen in die Türkei (+15 Prozent), Portugal (+15 Prozent), Tunesien (+13 Prozent) und Marokko (+58 Prozent). Noch hinter den Erwartungen liegen die Umsätze nach Rekordergebnissen im vergangenen Sommer für Bulgarien und Ägypten. Dank des starken Euro werden 2005 viele deutsche Urlauber eine Fernreise buchen. Hohe Umsatzzuwächse für die USA (+9 Prozent), Kanada (+59 Prozent), Kenia (+97 Prozent), Mauritius (+12 Prozent) und China (+36 Prozent) belegen einen Fernreiseboom bei den TUI Veranstaltern. Ganz hoch im Kurs bei deutschen Urlaubern stehen darüber hinaus Familienclubs, All Inclusive und Wellness.


Buchungszahlen Winter 2004/2005

Veränderungen
gegenüber Vorjahr in %
Gebuchte
Umsätze
Gäste
Deutschland + 1,7 - 0,7
Schweiz + 6,6 + 13,4
Österreich - 4,5 - 6,3
Europa Mitte + 2,5 + 0,8
Großbritannien + 8,8 + 1,4
Irland + 1,2 + 2,8
Nordische Länder - 2,4 - 2,9
Europa Nord + 5,7 + 0,4
Niederlande - 5,1 - 7,0
Belgien + 5,9 + 11,1
Frankreich + 6,7 + 21,4
Europa West + 3,5 + 10,6
Konzern + 4,0 + 3,2
     
 

Stand: 25. Februar 2005


Buchungszahlen Sommer 2005

Veränderungen
gegenüber Vorjahr in %
Gebuchte
Umsätze
Gäste
Deutschland + 5,4 + 8,7
Schweiz + 18,9 + 18,8
Österreich + 1,9 + 0,1
Europa Mitte + 5,9 + 8,4
Großbritannien + 1,6 - 2,0
Irland - 13,6 - 7,9
Nordische Länder + 16,7 + 6,4
Europa Nord + 2,5 - 1,2
Niederlande + 26,0 + 15,2
Belgien + 17,4 + 12,5
Frankreich + 14,5 + 22,7
Europa West + 19,0 + 16,4
Konzern + 7,0 + 6,6
     
 

Stand: 25. Februar 2005


Buchungszahlen touristisches Jahr 2004/2005

Veränderungen
gegenüber Vorjahr in %
Gebuchte
Umsätze
Gäste
Konzern + 5,3 + 4,6
     
 


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